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Geschichte des CaritasKlinikums Saarbrücken

Im Jahr 1901 als „Krankenhaus Rastpfuhl“ erbaut, ist das CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia eines der ältesten Krankenhäuser der saarländischen Landeshauptstadt und eine der ganz wenigen saarländischen Kliniken, die noch an ihrem ursprünglichen Standort existieren. Aus dem Krankenhaus, das ursprünglich nur aus einem Gebäude bestand, wurde Schritt für Schritt ein moderner Gebäudekomplex, dessen heutiges Erscheinungsbild vor allem durch die Erweiterungs- und Neubauten der 1970er und 1990er Jahre geprägt ist.

 

Name und Trägerschaft des Klinikums wechselten im Laufe seiner Geschichte mehrfach. Gründer des „Krankenhauses Rastpfuhl“ war der Verband der Krankenkassen von Malstatt-Burbach, 1914 übernahm die „Allgemeine Ortskrankenkasse für die Stadt Saarbrücken“ die Trägerschaft. Während des Zweiten Weltkriegs – im Jahr 1939 – wurde das Krankenhaus evakuiert und in die Räume des St. Wendeler Gymnasiums verlegt. Das Gebäude auf dem Rastpfuhl diente während des Krieges überwiegend als Reserve-Lazarett der Wehrmacht und wurde im Oktober 1944 durch Bomben schwer beschädigt.

 

Am 1. Juli 1947 übernahm die Landesversicherungsanstalt für das Saarland (LVA) die Trägerschaft für die Klinik und begann mit dem Wiederaufbau. Am 17. Februar 1965 unterzeichnete der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V. den Übernahmevertrag für das Rastpfuhl-Krankenhaus und trieb den Ausbau der Klinik weiter voran: 1968 wurde eine Hals-Nasen-Ohren-Klinik eingerichtet und eine Krankenpflegeschule zur Ausbildung von Nachwuchskräften eröffnet. Im Sommer 1969 nahm ein neu geschaffenes Pathologisches Institut seine Arbeit auf, ab April 1970 stand ein Wohnheim für rund 80 Schwesternschülerinnen zur Verfügung. 1971 folgte die Einweihung eines 25 Millionen D-Mark teuren Krankenhausneubaus, in dem nun 350 Betten und zeitgemäße medizinische Geräte zur Verfügung standen. Zeitgleich mit der Einweihung des Neubaus bekam das Krankenhaus am 8. Dezember 1971 einen neuen Namen, aus dem „Rastpfuhl-Krankenhaus“ wurde die „Caritasklinik St. Theresia“, benannt nach der Heiligen Theresia von Lisieux.

 

Zum 1. Januar 1993 ging die Trägerschaft für die Caritasklinik St. Theresia und weitere Einrichtungen, die bis dahin vom Caritasverband geführt worden waren, an die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) über. Unter ihrer Ägide wurden zahlreiche neue Hauptfachabteilungen gegründet wie die Onkologische Tagesklinik (1997), die Schmerzklinik (1998), die Radioonkologische Klinik (1999), die Klinik für Palliativmedizin (2002), die Neurologische Klinik (2003) und die Klinik für Gefäßchirurgie (2006). 1991 wurde der erste Computertomograph in Betrieb genommen und 2002 erhielt die Klinik ihren ersten Kernspintomographen. Die Eröffnung der Stroke Unit (2004), einer speziellen Intensivstation für die Akutbehandlung des Schlaganfalls, und des Medizinischen Versorgungszentrums (2007) stellen weitere wichtige Wegmarken in der Klinikgeschichte dar.

 

Zum 1. Juli 2011 wurden die Caritasklinik St. Theresia und das Krankenhaus St. Josef in Saarbrücken-Dudweiler zu einem Verbundkrankenhaus „CaritasKlinikum Saarbrücken“ zusammengeführt.

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