07.09.2020

Kopfschmerzen – wer kennt sie nicht?

Am 5. September ist Kopfschmerztag
Symbolfoto: Kopfschmerzen
Symbolfoto: Kopfschmerzen

Neben Rückenschmerzen gehören Kopfschmerzen zu den häufigsten Schmerzerkrankungen, und das durch alle Altersgruppen. Allzu nahe liegt der Griff zum frei verkäuflichen Schmerzmittel, aber ist das die richtige Lösung?

 

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen, wenn Kopfschmerzen auftreten?

 

Der Facharzt für Neurologie ist der richtige Ansprechpartner in zwei Fällen: sofortigen Rat sollte man suchen, wenn Kopfschmerzen erstmals in einer nicht gekannten Intensität auftreten oder mit bedrohlichen Begleitsymptomen einhergehen. Dazu zählen Fieber, Schwierigkeiten, den Kopf zu beugen, ungewöhnliche Benommenheit oder sogar Bewusstseinsstörung und neurologische Ausfälle wie Lähmungen oder Doppelbilder. Denn in diesen Fällen kann ein sogenannter sekundärer Kopfschmerz vorliegen, der auf eine schwerwiegende Erkrankung wie eine Hirnblutung oder Hirnhautentzündung zurückzuführen ist. Sofortige Untersuchungen und Behandlung können hier lebensrettend sein!

 

Aber auch bei primären Kopfschmerzen – die bekanntesten sind Migräne und Spannungskopfschmerzen – ist der Rat eines Facharztes oft hilfreich: Wie kann man Kopfschmerzepisoden gezielt und gut behandeln oder – noch besser – die Häufigkeit und Schwere verringern? Neben zunehmend vielfältigen medikamentösen Therapien sind hier nicht-medikamentöse Verfahren wie Entspannungstechniken und regelmäßige körperliche Betätigung gefragt.

 

Ein besonderes Augenmerk richten die Fachleute auf ein zu wenig bekanntes Problem: Kopfschmerztabletten. zu häufig eingenommen führen die anfangs so einfach und schnell hilfreichen Mittel selbst zu einem unangenehmen und schwer beeinflussbaren Dauerkopfschmerz, der sich in seiner Art von den ursprünglichen Beschwerden deutlich unterscheidet. Als Richtschnur für diesen Übergebrauch von Schmerzmitteln dient eine Einnahme von mehr als 2 Mal pro Woche oder an mehr als 10 Tagen im Monat. Bereits ein Übergebrauch für einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten kann diese Entwicklung anstoßen. Besonders gefährdet sind die Nutzerinnen und Nutzer von Kombinationspräparaten, in denen neben Analgetika noch Coffein oder andere Substanzen enthalten sind.

 

Wie bei den meisten Erkrankungen gilt hier: je früher man mit professioneller Hilfe gegensteuert, desto besser sind die Chancen auf eine langfristige Genesung.

 

Ihre Ansprechpartner sind: 

   

Medzinisches VersorgungsZentrum
am CaritasKlinikum Saarbrücken
St. Theresia 

Fachbereich: Neurologie 

Rheinstraße 2

66113 Saarbrücken (Rastpfuhl)

Telefon: 0681 406-3200

 

CaritasKlinikum Saarbrücken
St. Theresia 

Klinik für Neurologie

Rheinstraße 2

66113 Saarbrücken (Rastpfuhl)

Telefon: 0681 406-3101

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