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Venenthrombose

Angiologie - Venenthrombose

Bei der Venenthrombose (meist Becken- oder Beinvenenthrombose) handelt es sich um eine partielle oder vollständige  Verlegung der tiefen Leitvenen durch Blutgerinnsel.

 

Eine akute Venenthrombose bedarf einer umgehenden Behandlung, um direkte Komplikationen wie eine Lungenembolie zu verhindern und Spätfolgen wie eine Schwäche (Insuffizienz) der Venen mit möglichen Geschwüren (Ulcerationen) zu mindern. 

 

Leitsymptome der tiefen Becken- oder Beinvenenthrombose sind eine akute Schwellung, Rötung oder Schmerzen einer Extremität. Risikofaktoren sind Immobilität, Begleiterkrankungen (z. B. Tumorerkrankungen), Medikamente (z. B. orale Kontrazeptiva, Kortison), Nikotinkonsum sowie eine familiäre Disposition.

 

Der Gefäßultraschall stellt das Verfahren der ersten Wahl zur Diagnostik einer Venenthrombose dar und sollte umgehend durchgeführt werden.  

 

Eine ambulante Therapie der Venenthrombose ist meist möglich, wenn eine regelrechte häusliche Versorgung gewährleistet ist. Immer erforderlich ist eine Blutverdünnung mit Heparin, Marcumar oder den sogenannten neuen oralen Antikoagulanzien. Die Auswahl des Präparates erfolgt in Rücksprache mit dem Patienten, wobei mögliche Begleiterkrankungen hier eine wichtige Rolle spielen.

 

Neben der Blutverdünnung ist eine Kompressionstherapie des betroffenen Beines essentiell und wird

umgehend eingeleitet. In besonderen Fällen kann die Beseitigung der Thrombose mittels spezieller

Katheterverfahren sinnvoll sein. Hierfür ist ein stationärer Aufenthalt in unserem Klinikum von mehreren Tagen erforderlich. 

 

Weiterführende Untersuchungen (Blutuntersuchungen, Ultraschall, Röntgen) können erforderlich sein, um

die Ursache der Thrombose zu eruieren. Entsprechend dem individuellen Risiko des Patienten wird die Dauer

der Blutverdünnung festgelegt.