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Konservative Orthopädie

Die konservative Orthopädie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie der angeborenen, posttraumatischen, also unfallbedingten und verschleißbedingten Erkrankungen des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates.
Sven Steinlein, Orthopädie

Für Patienten mit einer langen Leidensgeschichte und/oder immer wiederkehrenden Beschwerden, die durch ambulante Therapiemaßnahmen nicht zufriedenstellend zu lindern sind, bietet sich das Konzept der multimodalen Komplextherapie des Bewegungssystems an.

 

Hierbei wird im Rahmen eines stationären Aufenthaltes durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften, Psychologen, Physiotherapeuten und Sozialdienst eine neue Befunderhebung erfolgen und ein individuelles Therapiekonzept entworfen und weiterentwickelt.

 

Dies umfasst von Seiten der Ärzteschaft ausführliche Anamnese, klinische Befunderhebung, Sichtung der vorhandenen Bildgebung, Veranlassung neuer Diagnostik. Therapeutisch kommen Manuelle Medizin, Injektionen, Akupunktur, Neumedikation, Kinesiotaping zum tragen. Weiterhin erfolgt eine psychologische Eingangsdiagnostik. 

 

Die krankengymnastischen und balneophysikalischen Therapien umfassen die Einzel- und Gruppenkrankengymnastik, Manuelle Therapie, Lymphdrainage, Rückenschule, Medizinische Trainingstherapie, Wärmeanwendungen, Bäder, Elektrotherapie.

 

Die schmerztherapeutisch geschulten Pflegekräfte sind durch ihren direkten Kontakt zum Patienten unmittelbar in das Behandlungskonzept eingebunden.

 

Ziele der Behandlung sind die Schmerzreduktion, die Verbesserung der Lebensqualität, die Vermittlung der Hilfe zur Selbsthilfe, der gelungene Transfer des hier gelernten in den Alltag.

Leistungsspektrum der konservativen Orthopädie

Diagnostik

  • Orthopädische Diagnostik
  • Manualmedizinische Befunderhebung
  • Sportmedizinische Untersuchung
  • Schmerzanalyse
  • Psychologisch-psychosomatische Diagnostik
  • Sonographie
  • Röntgen
  • Computertomographie
  • Kernspintomographie
  • Labor

Therapie

  • Manuelle Medizin
  • Kinesiotaping
  • Akupunktur
  • Injektionsbehandlung
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Facettendenervierung
  • Extrakorporale Stosswellentherapie
  • Psychologische Gesprächstherapie
  • Entspannungsverfahren

Physikalische Therapie               

  • Elektrotherapie
  • Massage
  • Lymphdrainage
  • Bädertherapie

Physiotherapie               

  • Medizinische Trainingstherapie
  • Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Neurophysiologische Verfahren
  • Rückenschule
Psychologische Mitbehandlung in der Orthopädie

Starke, anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen betreffen nie nur eine bestimmte Körperstelle, sondern stets unser gesamtes Erleben. Häufig wirken sich körperliche Einschränkungen auf unser Umfeld und unser Alltagsverhalten aus. Die moderne Psychologie hat Verfahren und Techniken entwickelt, um die Lebensqualität trotz solcher Veränderungen zu erhalten, Schmerzerleben zu reduzieren und die Genuss- und Entspannungsfähigkeit zu steigern.

 

In den Aufenthalt begleitenden psychologischen Einzelgesprächen bieten wir Ihnen die Möglichkeit die Wechselwirkungen zwischen Schmerz, Alltag und seelischem Wohlbefinden gemeinsam zu analysieren und konkrete Schmerzbewältigungstechnischen zu erlernen.

 

Prinzipiell biete ich neben dem Erstgespräch weitere begleitenden Einzelgespräche, eine Schmerzbewältigungsgruppe und eine Entspannungsgruppe (Progressive Muskelentspannung nach Jacobson) an. 

 

Ziele der psychologischen Mitbehandlung

 

Ziele des Erstgesprächs:

  • Überblick über die aktuellen somatischen und psychischen Beschwerden erhalten.
  • F-Differentialdiagnostik
  • Überblick über die Lebenssituation und mögliche bestehende Wechselwirkungen zwischen Symptomatik, Umfeld und Bewältigungsstrategien.
  • Einschätzung, ob weiterer Behandlungsbedarf besteht.
  • Planung des psychologischen Behandlungsangebots im Rahmen der multimodalen Komplextherapie.

Mögliche Ziele der begleitenden Einzelgespräche:

  • Kennenlernen psychotherapeutischer Angebote
  • Entlastende Gespräche
  • Individuelle Reflexion von Therapien und Schmerzbewältigungsstrategien
  • Erarbeitung möglicher Veränderungsziele
  • Erarbeitung möglicher Ziele für eine weiterführende Behandlung

Ziele der Schmerzbewältigungsgruppe:

  • Grundlegendes Verständnis für Prozesse der Schmerzverarbeitung und Schmerzchronifizierung vermitteln.
  • Erarbeiten individueller funktionaler und dysfunktionaler Prozesse der Schmerz- und Stressverarbeitung.
  • Kennenlernen kognitiver, emotionaler und achtsamkeitsbasierter Bewältigungsstrategien.

Ziele der Entspannungsgruppe:

  • Kennenlernen und Einüben eines Entspannungsverfahrens
  • Reflektieren der individuellen Erfahrungen

Kontakt: 

Julia Weiß

Psychologin M. Sc.

Psychologische Beratung