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15.05.2026

Wertvoller Austausch zum Thema „Aromapflege“

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Wie bereichernd die Zusammenarbeit in einem Verbund sein kann, zeigte sich kürzlich beim Austausch zwischen dem CaritasKlinikum Saarbrücken und dem Vinzentius Krankenhaus Landau.


Isabelle Centner, die seit zwei Jahren auf der neu eröffneten Palliativstation des Vinzentius Krankenhauses arbeitet, hospitierte für zwei Tage bei Tanja Ladwein, die sich seit knapp zehn Jahren als Expertin für Aromapflege im CaritasKlinikum engagiert.


Die Idee des Besuchs entstand beim einrichtungsübergreifenden Qualitätszirkel „Palliative Care“ heraus, bei dem Isabelle Centner auf die Tätigkeiten von Tanja Ladwein aufmerksam wurde. Auch Tanja Ladwein war vor 20 Jahren beim Aufbau der Klinik für Palliativmedizin im CaritasKlinikum dabei. Dank der Unterstützung durch Pflegedienst- und Stationsleitung konnte die Hospitation unkompliziert und kurzfristig realisiert werden.


Vor Ort wurde schnell klar: Beide Seiten profitieren vom Austausch. „Uns verbindet eine langjährige Leidenschaft für den gezielten Einsatz von Düften in der Pflege“, erklären die beiden Frauen. „Und wir haben dasselbe Ziel: Patientinnen und Patienten mit dem Einsatz von Düften ganzheitlich zu unterstützen. Aromapflege kann gerade auf Palliativstationen viel bewirken: Sie hilft, Ängste zu lindern, beruhigt und schafft Wohlbefinden.“


Gemeinsam wurden Stationen besucht, Ideen diskutiert und Best Practices geteilt. Besonders beeindruckt zeigte sich Isabelle Centner vom mobilen Aromapflege-Wagen, der alle Materialien gebündelt bereithält, sowie von den praktischen Kittelkarten, die Mitarbeitenden im Alltag schnelle Orientierung geben. „Ich werde einige Anregungen nach Landau mitnehmen“, erzählt sie begeistert.


Tanja Ladwein baut das Angebot in Saarbrücken seit Jahren kontinuierlich aus, gibt ihr Wissen in Schulungen weiter und entwickelt Konzepte für die gesamte Klinik. Ihr Engagement zeigt, wie Innovation aus der Praxis herauswachsen kann – und wie wichtig es ist, Erfahrungen zu teilen.


Fazit: Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die Arbeit in einem starken Verbund ist. Wissenstransfer, gegenseitige Inspiration und kurze Wege ermöglichen es, voneinander zu lernen und gemeinsam die Pflege weiterzuentwickeln.