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07.06.2026

Vitamin-K-Prophylaxe – Was Eltern wissen sollten

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Unsere Hebammenstudentinnen des 6. Semesters haben im Rahmen eines interdisziplinären Projektes eine Kampagne zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Informations-Weitergabe zur Vitamin-K-Prophylaxe bei Neugeborenen entworfen.


„Neugeborene haben von Natur aus einen niedrigen Vitamin K Spiegel im Körper, da über die Plazenta nur kleine Mengen übertragen werden. Vitamin K ist ein wichtiger Faktor für die Blutgerinnung. Ein Mangel kann in seltenen Fällen zu inneren Blutungen führen“, berichten die Studentinnen. „Unser Ziel war es (werdende) Eltern auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse einheitliche und verständliche Informationen zur Vitamin-K-Prophylaxe zur Verfügung zu stellen, um sie so in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen.“


Zukünftig erhalten werdende Eltern im CaritasKlinikum Saarbrücken im Rahmen der Geburtsanmeldung eine Informationskarte und ergänzende mündliche Aufklärung über den Nutzen der Prophylaxe, die Risiken und das hausinterne Vorgehen. Auch nach der Geburt können Familien jederzeit noch offene Fragen an das zuständige Fachpersonal stellen.


Neben der Informationskarte wurde die klinikinterne Prozessbeschreibung für alle Mitarbeitenden überarbeitet, die (werdenden) Eltern zur Vitamin-K-Prophylaxe informieren, insbesondere Hebammen, Pädiater und Pflegefachkräfte der Neonatologie.


Im Rahmen des Projekts haben verschiedene Berufsgruppen des CaritasKlinikums eng zusammengearbeitet. „Wir freuen uns sehr über den Rückhalt, die Wertschätzung und die Unterstützung, die wir von allen Berufsgruppen erfahren haben.“