Suchen
Schriftgröße
Kontrastdarstellung
Barrierefreiheit
Notfall
08.09.2026

Teilzeit in der Pflege: „Ich bekomme volle Unterstützung“

Bild


Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, eine ausgewogene Work-Life-Balance – die Gründe, um die Wochenarbeitszeit zu reduzieren, sind so viel seitig wie unsere Mitarbeitenden. Um ihnen dies zu ermöglichen, ist der Anteil von Kolleginnen und Kollegen, die in Teilzeit arbeiten, im CaritasKlinikum besonders hoch.


Eine von ihnen ist Katharina Mohrbach. Die 35-Jährige ist bereits seit Beginn ihrer Ausbildung 2010 im CaritasKlinikum beschäftigt. „Mir war nach dem Abitur klar, dass ich etwas machen möchte, das mit Menschen zu tun hat. Gleichzeitig hat mich der medizinische Bereich fasziniert“, erzählt die Neunkircherin. „Meine Eltern haben beide in der Pflege gearbeitet, daher hatte ich schon früh Berührungspunkte damit. Der Beruf ist extrem vielseitig und bereichernd: Man kann einen positiven Einfluss auf das Leben von Menschen haben.“


Weil sie sich gern weiterentwickelt, hat Katharina Mohrbach vor knapp fünf Jahren parallel zu ihrer Arbeit in der Pflege das Bachelor-Studium Management und „Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen“ an der HTW Saar absolviert. „Dafür habe ich meine Arbeitszeit auf 50 Prozent reduziert. Von Anfang an hatte ich dabei den Rückhalt der Kollegen, Vorgesetzten und der Pflegedirektion. Bei der Dienstplangestaltung wurde immer Rücksicht genommen auf meine Präsenzveranstaltungen.“


Nach erfolgreichem Abschluss schrieb sie sich an der Universität Trier für den Master-Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ ein. Ihre Ambition: „Ich möchte als Bindeglied zwischen Wissenschaft und praktischer Arbeit einen Beitrag zur weiteren Professionalisierung der Pflege leisten.“ Einen Schwerpunkt hat die leidenschaftliche Pflegerin auf den Bereich APN gesetzt: „Als Advanced Practice Nurse hat man erweiterte Kompetenzen in der spezialisierten Versorgung, zum Beispiel bei der Betreuung von Patienten mit besonders komplexen, chronischen oder schweren Erkrankungen. Es verbindet wissenschaftliche Pflegeforschung mit der klinischen Praxis und übernimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Pflege und Medizin.“


Jetzt steht nur noch die Masterarbeit an. Dafür hat Katharina Mohrbach ihre Arbeitszeit wieder auf 70 Prozent aufgestockt. „Auch das war kein Problem“, freut sie sich über die Flexibilität von Kollegen und Vorgesetzten.