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19.10.2026

Teilzeit in der Pflege: „Flexibilität dank Springerpool“

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Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, eine ausgewogene Work-Life-Balance – die Gründe, um die Wochenarbeitszeit zu reduzieren, sind so viel seitig wie unsere Mitarbeitenden. Um ihnen dies zu ermöglichen, ist der Anteil von Kolleginnen und Kollegen, die in Teilzeit arbeiten, im CaritasKlinikum besonders hoch.
 
Eine von ihnen ist Tatjana Schneider. Die 33-Jährige entdecke bereits früh ihre soziale Ader, setzt sich bereits im Kindergarten und in der Schule für andere ein: „Meine Mama ist Altenpflegerin und nach einem Praktikum im Krankenhaus habe ich gemerkt, dass ich dort arbeiten möchte.“
 
Nach ihrer Ausbildung kam die Krankenpflegerin 2013 ins CaritasKlinikum, wo sie zunächst acht Jahre lang in Vollzeit arbeitete. „Dann bekam ich ein Kind und mir war klar, dass ich nur noch in Teilzeit arbeiten möchte“, blickt die junge Frau zurück. „Nach dem Ende der Elternzeit bin ich in den Springerpool gewechselt. Das bedeutet, dass ich mir meinen Dienstplan komplett selbst schreiben kann und dadurch völlige Flexibilität habe.“
 
Seit zwei Jahren ist Tatjana Schneider zudem als Dozentin im Caritas SchulZentrum tätig. „Ich wollte noch etwas anderes machen und die Arbeit im Schulzentrum bietet eine schöne Abwechslung. Außerdem habe ich so die Möglichkeit, unsere Auszubildenden von beiden Seiten kennen zu lernen und zu fördern.“
 
Die Einsätze sind zum Teil sehr unterschiedlich vom Zeitaufwand, da der Schul-Unterricht in Blöcken stattfindet. Für Tatjana Schneider kein Problem: „Durch meine flexiblen Dienstpläne kann ich optimal auf die vorgegebenen Stundenpläne eingehen und manchmal ganze Tage in der Schule sein. An anderen Tagen passe ich mich dann wiederum den Öffnungszeiten der Kita an“, ergänzt sie.
 
Im nächsten Jahr kommt Tatjana Schneiders Tochter in die Schule: „Dann werde ich neu schauen, wie ich meine Arbeitszeit am besten gestalte.“ Die 33-Jährige ist froh und dankbar für diese Möglichkeit der Teilzeitarbeit: „Wenn es den Springerpool nicht gäbe, wäre ich vermutlich nicht mehr in der Pflege, da ‚normale‘ Arbeitszeiten, wie zum Beispiel ein um 6:10 Uhr beginnender Frühdienst, für mich einfach nicht machbar sind.“