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20.01.2020

Schnittstelle zwischen Arzt, Patient und Technik

Neue Dreier-Leitung der Radiologieassistenten am CaritasKlinikum Saarbrücken

Seit Oktober 2019 gibt es ein neues Leitungsteam der Medizinisch-Technischen-Radiologieassistenten (MTRA) am CaritasKlinikum Saarbrücken. „Als die Stelle vakant wurde, hat unser Chef, Herr Professor Pickuth, vorgeschlagen, dass wir in Anbetracht der Vielzahl an Aufgaben ein Leitungsteam bilden“, erzählen Mathias Bennoit, Julia Gerlich und Anja Ziegler. „Die Aufgabenbereiche und -schwerpunkte sind jetzt unter uns aufgeteilt, und wir können uns alle jederzeit gegenseitig vertreten. So entsteht auch keine Lücke, wenn einmal jemand ausfällt.“


Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie unter Leitung von Professor Dr. med. habil. Dr. h. c. mult. Dirk Pickuth ist eines der größten im südwestdeutschen Raum. Neben dem ärztlichen Team arbeiten hier MTRA, MFA und studentische Hilfskräfte Hand in Hand. „Das Berufsbild des Radiologieassistenten ist leider noch viel zu wenig bekannt“, sagt Mathias Bennoit. „Dabei ist es ein unglaublich vielseitiger, abwechslungsreicher und hochverantwortungsvoller Beruf. Ein MTRA bzw. eine MFA mit entsprechender Zusatzqualifikation darf eigenverantwortlich Strahlung auslösen. Wir bedienen Geräte mit Millionenwert, da müssen alle Parameter stimmen.“ Der 29-Jährige arbeitet bereits seit zehn Jahren im CaritasKlinikum, kennt alle Stationen und Ambulanzen, die Teams und die Abläufe. Er betreut im Leitungsteam die Personalangelegenheiten und hat die EDV-Administration der Radiologie übernommen. Schon während seiner ausbildungsbegleitenden Praktika war er vom Haus überzeugt: „Es ist einerseits ein großes Krankenhaus mit allen Möglichkeiten, die sich zum Beispiel durch das Onkologische Zentrum bieten; andererseits herrscht hier eine sehr familiäre Atmosphäre.“


Anja Ziegler nimmt im Leitungsteam unter anderem die Funktion der Hygienebeauftragten, der Gerätebeauftragten und der Strahlenschutzoperatorin wahr. Die 50-Jährige ist erst seit einem Jahr im CaritasKlinikum beschäftigt, bringt von ihrer vorherigen Arbeitsstelle aber bereits umfassende Leitungserfahrung mit. Sie kennt sämtliche rechtlichen Hintergründe und hat über 30 Jahre den technischen Fortschritt miterlebt. „Der Kernspintomograph, den es im großen Stil erst seit Ende der 90er Jahre gibt, ist inzwischen zur Routine geworden. Während ein CT früher manchmal 30 Minuten gedauert hat, können die Bilder heute in Sekundenschnelle akquiriert werden. Der Beruf ist so abwechslungsreich und vielseitig, er macht mir auch nach all den Jahren noch wahnsinnig viel Spaß.“


Das Dreier-Leitungs-Team wird komplettiert durch die 30-jährige Julia Gerlich, die nach ihrer Ausbildung vor fünf Jahren an das CaritasKlinikum kam. Sie hat sich auf Qualitätsmanagement, Fortbildungswesen und Arbeitssicherheit spezialisiert. „Mir gefällt besonders, dass ich in der Abteilung aktiv an allen Entscheidungen mitwirken und damit positiv Einfluss nehmen kann“, sagt Julia Gerlich. „Wir haben hier ein tolles Team, und es wird nie langweilig.“


Als eine wichtige Aufgabe haben sich die drei die Anwerbung neuer Mitarbeiter gesetzt, denn wie in vielen medizinischen Bereichen herrscht auch bei den MTRA überall in Deutschland extremer Fachkräftemangel. „Es ist so ein toller Beruf“, schwärmen sie. „Aber auch anspruchsvoll und fordernd: Die Technik ist sehr komplex, und man muss die Anatomie und Physiologie jedes Körperbereichs beherrschen. Die Qualität unserer Aufnahmen ist essentiell für die weitere Behandlung der Patienten. Wir sind die Schnittstelle zwischen Arzt, Patient und Technik.“


Die Voraussetzungen am CaritasKlinikum seien optimal, denn hier wird die gesamte Bandbreite der diagnostischen Verfahren wie Radiographie, Fluoroskopie, Mammographie, Computertomographie, Kernspintomographie und Sonographie angeboten. Dafür steht die beste Ausstattung mit modernsten und aktuellsten Geräten auf dem technisch höchsten Stand zur Verfügung. „Seit zwei Jahren haben wir wegen der ständig steigenden Patientenzahlen am CaritasKlinikum jeweils ein zweites CT- und MRT-Gerät“, sagt Mathias Bennoit. „Die Radiologie des CaritasKlinikums ist auch Referenzzentrum für die Firmen GE und Agfa. Durch die hervorragende Kooperation haben wir so zum Beispiel auch die Möglichkeit, uns an aktuellen Forschungsprojekten zu beteiligen. Auch hochmoderne Anwendungen wie die künstliche Intelligenz werden in der Radiologie des CaritasKlinikums eingesetzt.“ Und, darin sind sich Mathias Bennoit, Julia Gerlich und Anja Ziegler einig: „Es ist ein Beruf mit Zukunft, der aufgrund des enormen technischen Fortschritts in unserem Fachgebiet immer spannend bleiben wird.“

 

Text und Foto: Nele Scharfenberg

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