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19.04.2026

Mit viel Herz für die Patientinnen und Patienten

 Nadine Ruf verstärkt die Klinik für Geriatrie
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Seit dem 1. Januar bereichert Nadine Ruf als Betreuungskraft die Klinik für Geriatrie im CaritasKlinikum Saarbrücken. Die 47-Jährige bringt nicht nur langjährige Erfahrung in der Arbeit mit älteren Menschen mit, sondern vor allem eines: eine spürbare Herzlichkeit und echte Freude am zwischenmenschlichen Kontakt.

 

Gebürtig aus Zweibrücken und seit 2013 im Saarland zuhause, begann ihr beruflicher Weg zunächst ganz anders. Nach ihrer Tätigkeit als Bürokauffrau entschied sie sich 2011 für eine Umschulung zur Betreuungskraft – ein Schritt, der sich schnell als Herzensentscheidung herausstellte. Sie arbeitete innerhalb eines Seniorenheims, die eine Kurklinik im Gebäude nebenan beinhaltet. „Die Zusammenarbeit und die Interaktion mit älteren Menschen haben mir schon immer großen Spaß gemacht“, erzählt sie. Tatsächlich zieht sich ihr soziales Engagement wie ein roter Faden durch ihr Leben: Schon früher begann sie eine Pflegeausbildung, und auch privat war sie stets für andere da.

 

In der geriatrischen Klinik kann Nadine Ruf ihre Arbeit sehr individuell gestalten. Ob gemeinsames Singen, Brettspiele oder Zeitung lesen im Wohnzimmer – sie schafft Momente der Gemeinschaft und Freude. Ihre Leidenschaft für Musik kommt ihr dabei zugute: Schon bei Tanztees und privaten Feiern hat sie immer gern gesungen. Doch viele Patientinnen und Patienten sind nicht mobil, sodass sie sie direkt in ihren Zimmern besucht. Mit Quizfragen, Gesprächen und gezielter Erinnerungsarbeit regt sie zum Erzählen an. „Wenn ich nach Familiengeschichten oder Erinnerungen aus der Kindheit frage, kommt oft ganz viel zurück“, berichtet sie. So entstehen wertvolle Begegnungen und echte Verbindungen.

 

Dabei richtet sie sich stets nach der aktuellen Verfassung der Menschen: „Man muss jeden Tag neu schauen, was gerade möglich ist.“ Besonders im Umgang mit demenzerkrankten Patientinnen und Patienten setzt sie auf das Prinzip der Validation nach Richard und Feil – das bedeutet, ihre Wahrnehmung ernst zu nehmen und nicht zu korrigieren. „So bleiben sie ruhiger und fühlen sich verstanden“, erklärt sie.

 

Natürlich gibt es auch belastende Momente in ihrem Beruf. Dann hilft ihr ein Spaziergang am Weiher, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Denn die Arbeit gibt ihr ebenso viel zurück: „Wenn die Menschen dankbar sind und sich gut aufgehoben fühlen, weil sie Respekt und Verständnis erfahren – das bedeutet mir unglaublich viel.“

 

Mit Nadine Ruf hat die Klinik für Geriatrie eine Betreuungskraft gewonnen, die mit Herz, Erfahrung und viel Einfühlungsvermögen für ihre Patientinnen und Patienten da ist. Ihre offene Art, ihre Stimme und ihre Fähigkeit zuzuhören machen sie zu einer wertvollen Begleiterin im Klinikalltag.