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13.10.2026

Engagiert für die Belange der jungen Kollegen

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Raphael Müller ist seit Juni Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) am CaritasKlinikum. Damit setzt er sich innerhalb der Mitarbeitervertretung für die Interessen der Auszubildenden sowie der jungen Mitarbeitenden bis 26 Jahre ein.


Der 22-Jährige aus Lebach hat schon früh eine Verbindung zur Pflege und zum CaritasKlinikum aufgebaut: Seine Mutter arbeitete als Krankenschwester auf der Intensivstation und zeigte im bereits als Kind die Klinik. Heute sagt Raphael selbst: „An der Pflege gefällt mir die Teamarbeit und dass man Menschen helfen kann. Ich habe mich nie in einem Bürojob gesehen.“


Bereits in den vergangenen Jahren hat Müller die JAV kommissarisch geleitet, seit Juni ist er nun auch gewählter Vorsitzender. Besonders wichtig ist ihm, dass junge Kolleginnen und Kollegen mit ihren Fragen, Sorgen oder Problemen nicht allein bleiben: „Ich möchte, dass niemand mit Bauchschmerzen auf die Arbeit kommt. Es soll ein positives Miteinander herrschen.“


Ob Fragen zur Ausbildung, Gespräche mit Vorgesetzten oder persönliche Anliegen – „Im Prinzip kann Jeder mit seinen Fragen oder Problemen zu uns kommen oder hat das Recht, dass wir bei Gesprächen zum Beispiel mit den Vorgesetzten dabei sind. Wenn es Probleme geben sollte, können wir auch rechtlich beraten lassen, Optionen aufzeigen und gemeinsam zu Lösungen kommen. Natürlich vollkommen vertraulich und in geschützter Atmosphäre.“


Einen ersten Erfolg kann Raphael Müller bereits verbuchen: Im vergangenen Jahr fand zum ersten Mal eine Jugend- und Auszubildenden Versammlung statt. „Das Interesse war groß. Es gibt viele offene Fragen, so hat sich durch die Generalistik viel verändert.“


Ende September ist Raphael Müller mit seiner Ausbildung als Pflegefachmann fertig und tritt eine Stelle in der Onkologie an. „Ich habe das Gefühl, dass ich meine Stärken bei den schwerstkranken Patientinnen und Patienten am besten einbringen kann.“


Dass er nach der Ausbildung im CaritasKlinikum bleibt, war für ihn keine Frage: „Ich kenne das Haus und arbeite gerne hier. Wir haben ein tolles Team und alles ist sehr familiär. Außerdem will ich mich natürlich weiterhin in der JAV engagieren.“