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Notfall
01.09.2026

Demenzsensibel handeln

 Unsere Demenzbeauftragten haben viele gute Ideen zum Wohle unserer Patienten
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Menschen mit Demenz brauchen im Krankenhaus vor allem eines: Sicherheit, Orientierung und Verständnis. Schon heute ist etwa jeder zehnte stationär aufgenommene Patient über 65 Jahre von einer Demenz betroffen – Tendenz steigend.


Seit einiger Zeit unterstützen unsere Demenzbeauftragten Amelie Dincher und Melanie Bülow unsere Mitarbeitenden dabei, die Versorgung von Menschen mit Demenz noch sensibler und individueller zu gestalten und stehen den Stationen und Bereichen als kompetente Ansprechpartnerinnen zur Seite.


Was hat sich bereits entwickelt? 

  • Auf Pilotstationen werden bei Patientinnen und Patienten über 70 Jahren Screenings durchgeführt, um ein mögliches Delir frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen einzuleiten.
  • An alle Mitarbeitenden wurden Taschenkarten mit praktischen Tipps zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz ausgehändigt.
  • Ab November sind Mikro-Schulungen für Teamsitzungen und Übergaben geplant, um das Thema noch stärker im Arbeitsalltag zu verankern.
  • Ende November findet zusätzlich eine größere Informationsveranstaltung für Mitarbeitende statt.
  • Auch bei zukünftigen Stationsumbauten werden die Demenzbeauftragten einbezogen – etwa bei der Auswahl von Bodenbelägen und Wandfarben.
  • Gemeinsam mit der Pflegedirektion ist außerdem geplant, Stationsabläufe grundlegend weiterzuentwickeln – insbesondere dort, wo ein erhöhtes Gefährdungspotenzial besteht


Denn: Die Versorgung von Menschen mit Demenz ist eine gemeinsame, multiprofessionelle Aufgabe. Pflege, Medizin, Therapie und alle weiteren Berufsgruppen tragen dazu bei, dass sich Patientinnen und Patienten auch in der ungewohnten Umgebung Krankenhaus sicher und gut aufgehoben fühlen.


Unser erstes Fazit: Es gibt viele gute Ansätze – und noch viel Potenzial. Wir bleiben dran!