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Notfall
31.05.2026

1. Mai: Weltnichtrauchertag

CaritasKlinikum Saarbrücken bietet Beratung an
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Jährlich erkranken im Saarland mehr als 7.000 Männer und Frauen an bösartigen Tumorformen und mehr als 3.200 Saarländerinnen und Saarländer sterben an den Folgen einer Krebserkrankung. Die häufigste geschlechterübergreifende Krebserkrankung ist dabei der Lungenkrebs mit über 1.000 Fällen jährlich.


Anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertages am 31. Mai erklärt Dr. med. Constantin Marcu, Chefarzt der Klinik für Pneumologie im CaritasKlinikum Saarbrücken: „Lungenkrebs und die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehören zu den Haupterkrankungen in unserer Klinik für Pneumologie. Die Korrelation zum Rauchen ist enorm. Über 90 Prozent unserer Patientinnen und Patienten sind oder waren aktive Raucherinnen bzw. Raucher.“


Neueste Studien, die beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie vorgestellt wurden, zeigten, dass der Konsum von E-Zigaretten eine schlechte „Alternative“ ist, da viele Patienten auch weiterhin normale Zigaretten konsumieren und die Kombination sich extrem schädlich auf den Körper auswirke. „E-Zigaretten können eventuell eine Übergangslösung sein, aber gängige Methoden zum Aufhören nicht ersetzen“, betont der Mediziner. Er empfiehlt neben medikamentöser Behandlung auch die Nutzung kostenloser Apps: „Hier kann man beispielsweise sehen, wie viel Geld man schon eingespart hat – ein echter Mehrwert.“


Sophia Christoph, Assistenzärztin der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin, beobachtet weitere kritische Nebenwirkungen des Rauchens: „Auch Patienten, die noch keine Langzeitschäden bei sich bemerken, bereiten uns große Probleme im Tagesgeschäft: Sie sind schwerer zu narkotisieren, da sich im Innenraum viel zäher Schleim bildet.“


Dr. Constantin Marcu und Assistenzärztin Sophia Christoph wollen Personen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, Unterstützung und eine persönliche Beratung in Bezug auf Substitutionstherapien anbieten. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten – von Pflastern über Medikamente bis hin zu alternativen Methoden. Vieles wird mittlerweile von den Krankenkassen übernommen.“


Wer Interesse an einem persönlichen Beratungsgespräch bei Chefarzt Dr. Constantin Marcu hat, kann sich per Mail anmelden unter pneumologie@caritasklinikum.de