Lieber Besucher dieser Internetseite,
die Überschriften scheinen sich zu widersprechen und die zweite Zeile signalisiert eigentlich eine neue Idee, einen neuen Gedanken. Anderseits dürfte es natürlich im Krankenhaus keine Experimente „am Lebenden“ geben!?
Nun, ein wirkliches Experiment ist es natürlich nicht. Denn was die Gründer des Vereins Orgelrast (ein Förderverein zur Beschaffung und zum Unterhalt einer Orgel) sich damals gedacht haben, war als Ergänzung zu den pflegerischen und ärztlichen Bestrebungen um das Wohl des Patienten gedacht und so soll es heute auch dastehen: Musik als Therapie für Seele und Geist.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Musik kann nicht heilen, aber Musik kann Spannungen nehmen, kann Zeit für Meditation sein und kann einem hektischen Tag etwas Beruhigendes geben. All dies will der Förderverein erreichen und die ersten, aber wichtigsten Schritte wurden getan: Eine Orgel wurde angeschafft.
Und: Konzerte finden regelmäßig statt!
Gerne nimmt der Verein neue Mitglieder auf, einen Aufnahmeantrag (Beitrittserklärung) kann man von dieser Internet-Seite aus herunterladen.
Hier finden Sie die Vereinssatzung / Beitragsordnung zum Download.
28. Januar 2026
Der neue Vorstand ist komplett. Die Mitgliederversammlung hatte am Montag durch die Neuwahl die Weichen für die Zukunft gestellt. Nächsten Montag ist bereits die erste Vorstandssitzung, um Programm und Konzerttermine für das laufende Jahr festzulegen.
Auf dem Foto (v.r.): Claudia Kemmerer, Vorsitzende; Alfreda Zäch-Welsch, Schriftführerin; Maria Schmidt, stv. Vorsitzende; Detlef Schmidt, Schatzmeister; Lutz Gillmann, Beisitzer.
Danke an die Vorstandsmitglieder, die ihre Ämter, nach langjähriger erfolgreicher Arbeit für den Verein nicht mehr weiterführen wollten: Marie-Luise Wollbold, Claus Schrick, Bernhard Leonardy.
Von ehemaligen Hausgeistlichen, Herr Pfarrer Alois Welter, wurde 1998 die Idee, das kleine Harmonium der Kapelle gegen eine „normale“ Orgel auszutauschen, an das Direktorium des Krankenhauses herangetragen. Die Vorstellung, unseren Patienten neben der medizinischen und der pflegerischen Versorgung sowie der seelsorgerlichen Betreuung ein weiteres Angebot auf dem Wege zum Gesundwerden unterbreiten zu können, fand Anklang, so dass 1999 der „Orgelförderverein des CaritasKlinikums Saarbrücken, St. Theresia“ gegründet wurde. Die weiteren Aktivitäten dieses neu gegründeten Vereins konzentrierten sich dann in verschiedene Richtungen.
Zum einen mussten die notwendigen Finanzmittel für die Instrumentenbeschaffung eingeworben werden, zum zweiten sollte sich der Standort der Orgel in der Kapelle – es war klar, dass eine richtige Orgel nicht auf der kleinen Empore stehen konnte wie das Harmonium – in den Kapellenraum einfügen und die Harmonie von Raum, Akustik und Architektur nicht durcheinanderbringen.
Zum dritten wurden von einigen Orgelbaufirmen (sowohl aus dem Saarland als auch aus den angrenzenden Bundesländern) Angebote für eine dem Raum angepasste Orgel eingeholt. Der Vorstand traf sich regelmäßig, um die Fortschritte der einzelnen Aktionen vorzustellen, zu diskutieren und evtl. alternative Wege zu gehen.
Das Werben von Mitgliedern war schwierig, da der Förderverein ja noch nicht mit Orgelmusik „locken“ konnte. Deswegen wurde anfänglich mit finanzieller Unterstützung durch die Klinikleitung ein neues Klavier gekauft, so dass die ersten Benefizkonzerte veranstaltet werden konnten.
Nach 2-3 Jahren wurde immer klarer, dass ein Orgelneubau bei dem registrierten Spendenaufkommen nicht zu realisieren sei. Der Vorstand hat sich deswegen nach restaurierten Orgeln umgesehen. Dank der aktiven Suche von Basilika-Kantor Bernhard Leonardy wurde eine historische Orgel von C. H. Walker aus London, die nach der Restaurierung durch den Niederländischen Orgelbaumeister van den Heuvel über das Internet zum Verkauf angeboten wurde, erworben.
Die Beschaffung dieses Instrumentes lag im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Fördervereins, der sich mittlerweile in „Förderverein Orgelrast e.V.“ umbenannt hatte.
In dieser Formulierung soll zum Ausdruck kommen, dass unsere Orgel in unserer Kapelle und in unserem Krankhaus für einen kurzen Moment zur Rast auffordern und eben diese Rast dann verschönen soll. Einen Moment inne halten, dies schadet weder einem Gesunden noch einem Kranken, dies schadet weder einem Gast noch jemandem, der im Krankenhaus arbeitet, rundum, dies kann nur eine positive Auswirkung haben!
Im September 2003 war es nach mehrwöchigem Orgelaufbau dann soweit, dass unsere historische Walker-Orgel im Rahmen einer Einweihungsfeier der Klinik übergeben werden konnte. Sowohl ein feierlicher Gottesdienst mit Orgelweihe als auch eine offizielle Übergabe des Instrumentes an das CaritasKlinikum Saarbrücken, jeweils mit ausgiebiger Orgelmusik garniert, krönten die Arbeit des Fördervereins.
Die seit dem Jahre 2001 regelmäßig stattfindenden 5-6 musikalischen Veranstaltungen pro Jahr ergänzen die regelmäßige Benutzung dieses Instrumentes in den Gottesdiensten.
Da im Rahmen der Orgelinstallation die vorhandenen starren Bänke störten, hat der Förderverein auch noch die Übernahme von 100 flexibel aufzustellenden, bequemen, sich gut in die Kapelle integrierenden Stühlen übernommen.
Weitere Ziele des Fördervereins Orgelrast sind nun die Unterhaltung, Wartung und Pflege des Instrumentes, damit es möglichst lange seine wohlklingenden Töne, denen man das Alter nicht anmerkt, zur Freude der Zuhörer verströmen kann.
Auf eigenen Wunsch hin hat Dr. Stefan Frick bei der letzten Mitgliederversammlung nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidiert. Zum Jahresende wird seine Amtszeit enden.
Als Gründungsmitglied gehörte Dr. Frick seit 1999 dem Vorstand zunächst als 2.Vorsitzender an, bis er im Jahr 2005 zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Trotz seiner hohen beruflichen Belastung als Chefarzt der Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie hat er in all diesen Jahren mit großem persönlichem Engagement und der Liebe zur Musik die Sache von „Orgelrast“ vertreten.
Er hat auf sachliche und beständige Art Vorstand und Verein durch die vergangenen 10 Jahre geführt und somit auch den bis heute andauernden Erfolg mitbegründet. Hierfür gebührt ihm ein herzliches Dankeschön!
Wir wünschen Herrn Dr. Frick, den es zurück in seine Heimat ins fränkische Bayreuth zieht, noch viele glückliche und musikalisch erlebnisreiche Jahre.
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