Kliniken & Zentren
Patienten & Besucher
Veranstaltungen
Presse / News
Ihre Ansprechpartner
Ihr Klinikaufenthalt
Med. Sonderbereiche
Krankenpflege
Seelsorge & Soziale Dienste
Anfahrt
Medien
Jobs & Karriere
Ärzte & Zuweiser

Aneurysma

Aneurysma - Angiologie

Ein Aneurysma ist eine Erweiterung eines Gefäßes, vor allem von Arterien (Schlagadern), die prinzipiell im gesamten Körper auftreten kann. Anhand der Form und der beteiligten Gefäßwandschichten werden verschiedene Arten von Aneurysmata unterschieden.

 

Bei dem so genannten Aneurysma verum (echtes Aneurysma) sind alle Gefäßwandschichten betroffen. Diese Art von Aneurysma betrifft überwiegend Männer ab dem 50. Lebensjahr, bei denen bereits eine periphere arterielle Verschlusskrankheit vorliegt (pAVK). Darüber hinaus gilt der Bluthochdruck als einer der Hauptrisikofaktoren für die Ausbildung eines Aneurysma.

 

Die häufigsten Lokalisation für Aneurysmata sind die Bauchschlagader (Aorta) aber auch die Becken- oder Beingefäße. Da diese Gefäße mittels Ultraschall sehr gut erreichbar sind, stellt die Gefäßultraschalluntersuchung (Duplexsonographie Arterien) die wichtigste diagnostische Methode dar und dient auch zur Verlaufskontrolle.

 

Neben der Einstellung der Risikofaktoren, vor allem des Bluthochdrucks (s. a. Prävention, Abklärung Bluthochdruck), hängt die weitere Therapie von der Ausprägung (Größe) der Aneurysmata, der Wachstumsgeschwindigkeit sowie möglicher Symptome (z. B. Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Gefäßverengungen, Gefäßverschluss) ab. Entsprechend der Lokalisation und Komplexität der Aneurysmata sind katheterinterventionelle oder operative Verfahren erforderlich um schwerwiegende Komplikationen, wie eine Ruptur, zu verhindern.