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19.08.2014

Praktizierende Neurologin – Professorin – und Familienmensch – Judith Harrer-Haag ist besonders

Die Neurologin am Medizinischen VersorgungsZentrum des CaritasKlinikums Saarbrücken St. Theresia, ist nicht nur kompetente Fachärztin, sie schafft es, den Spagat zwischen Familie und Karriere zu meistern. Professor Dr. Judith Harrer Haag ist verheiratet und hat vier Kinder im Alter von einem, drei, sechs und neun Jahren.

Die Neurologin am Medizinischen VersorgungsZentrum des CaritasKlinikums Saarbrücken St. Theresia, ist nicht nur kompetente Fachärztin, sie schafft es, den Spagat zwischen Familie und Karriere zu meistern. Professor Dr. Judith Harrer Haag ist verheiratet und hat vier Kinder im Alter von einem, drei, sechs und neun Jahren.

 

An deutschen Hochschulen studieren zwar mehr Frauen als Männer, der Anteil derer, die eine Hochschulprofessur erlangen, fällt aber schon unter zwanzig Prozent. Nimmt man die Professorinnen, die zudem noch Kinder bekommen, sie erziehen und sich kümmern, dann bleibt gerade noch ein einstelliger Prozentsatz übrig.

 

„Organisation gepaart mit Zielstrebigkeit“ lautet das Rezept von Professor Harrer-Haag. Zu ihrem Leben gehören ihre Patienten, wie die Lehre, wie Mann und vier Kinder.

 

Habilitiert hat sie zur Ultraschalldiagnostik von Hirntumoren – und die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin zeichnete sie mit dem Wissenschaftspreis aus. Auch auf internationalem Parkett ist Professor Harrer-Haag tätig, zum Beispiel im Herausgeberbeirat der Fachzeitschrift „Neurology“.

 

Ihr Spezialgebiet, die Ultraschalldiagnostik, ist auch aus ihrer täglichen Arbeit als Neurologin am MVZ nicht wegzudenken. Unter anderem bei zerebrovaskulären Erkrankungen, zur Abklärung komplizierter Gefäßerkrankungen der hirnversorgenden Gefäße, wie Gefäßentzündungen, Gefäßmissbildungen und vielem mehr.

 

Erkrankungen wie Epilepsie, Multiple Sklerose, Parkinson, Polyneuropathie fallen in ihr Fachgebiet wie auch Migräne, Schwindel oder Schlafstörungen. Und Harrer-Haag betont: „Ich nehme mir sehr viel Zeit für meine Patienten.“

 

Die Tage geteilt zwischen Diagnosen und Therapien, Minigolf mit den Kindern und Vorlesungen für angehende Ärzte - das funktioniert durch gute Organisation und Aufgabenverteilung.

 

„Mein Mann macht mit, er hat sogar beim ersten Kind eineinhalb Jahre Elternzeit genommen“ schmunzelt Harrer-Haag „und wir haben viel Unterstützung durch die Großeltern.“ Inzwischen sind es vier Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen. Günstig sei auch ihre familienfreundliche Arbeitszeit am MVZ des CaritasKlinikums Saarbrücken. Einmal in der Woche ist Professor Harrer-Haag bis 17:00 Uhr, sonst bis 14.00 Uhr für ihre Patienten da. „So bleibt mir auch die Zeit, die ich für meine Familie und Freunde brauche“, resümiert sie.