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08.01.2016

CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia begrüßt Dr. Karlheinz Schöll als Chefarzt der neuen Geriatrie

Von seiner Professionalität und seiner Menschlichkeit profitieren jetzt betagte Patienten der neuen Akutgeriatrie. Der gebürtige Mainzer wechselt von den Neckar-Odenwald-Kliniken. An den dortigen Standorten Mosbach und Buchten zeichnete Dr. Schöll verantwortlich für Aufbau und Leitung der Akut-Geriatrie.

Von seiner Professionalität und seiner Menschlichkeit profitieren jetzt betagte Patienten der neuen Akutgeriatrie. Der gebürtige Mainzer wechselt von den Neckar-Odenwald-Kliniken. An den dortigen Standorten Mosbach und Buchten zeichnete Dr. Schöll verantwortlich für Aufbau und Leitung der Akut-Geriatrie.

 

„Die Altersmedizin spielt im Krankenhaus eine entscheidende Rolle“, konstatiert Dr. Schöll und verweist auf den demografischen Wandel. Die Menschen werden immer älter – aber nicht alle sind dabei fit und gesund. Multimorbidität, Hilfebedürftigkeit und soziale Verarmung stehen oft mangelnden Versorgungsstrukturen gegenüber. „Durch den medizinischen Fortschritt haben sich zwar Methoden entwickelt auch hochbetagten Menschen gut zu helfen – allerdings sind die dazu nötigen Strukturen rar.“

 

Akutgeriatrie mit 25 Betten - Patienten unbedingt individuell erfassen

 

Die neue Akutgeriatrie mit 25 Betten verfügt über die nötigen Strukturen. „Der moderne Geriater sieht sich als Koordinator einer vielschichtigen Behandlungskette unter Würdigung der prognostischen Einschätzung, Erfordernisse, Werte und Wünsche der Patienten und deren Angehörigen mit dem Ziel ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu gewährleisten“, so Dr. Schöll. Neben kurativen Ansätzen spielen rehabilitative und palliative Aspekte eine große Rolle.

 

„Beste Betreuung nach ganzheitlichem Ansatz“

 

Dieser ganzheitliche Ansatz, in einem bio-psycho-sozialen Modell jeden Patienten als Individuum zu erfassen und mit hoher Professionalität aus verschiedenen Bereichen der Medizin, der Prävention, Rehabilitation und Nachsorge aufzufangen und bestmöglich zu betreuen, ist das Ziel des gesamten Teams aus Geriater, speziell geschultem Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sozialdienst, Seelsorgern und Psychologen.

 

Ein Geriatrie-Netzwerk unterstützt

 

Eine ganzheitliche Behandlung geriatrischer Patienten erfordert neben der akutstationären Behandlung eine Vernetzung der Kompetenzen, die alle Sektoren des Gesundheitswesens einschließt. Daher hat das CaritasKlinikum Saarbrücken im Rahmen des „Katholischen Netzwerks Geriatrie“ unter anderem mit Reha-Einrichtungen und ambulanten Diensten entsprechende Kooperationsverträge geschlossen. Und selbstverständlich gehören auch die cts-SeniorenHäuser und das St. Barbara Hospiz zum Netzwerk. Ziel ist eine qualitativ hochwertige und ganzheitliche Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten mit geriatrischen Krankheitsbildern.

 

Dr. Schölls Credo für seine neue Aufgabe lautet:

Geriatrie ist Medizin mit großen Herausforderungen und wird das Profil des CaritasKlinikums Saarbrücken St. Theresia weiter stärken.

 

Zur Person

 

Dr. Karlheinz Schöll hat sein Studium der Humanmedizin in Mainz absolviert. Dort und in Trier folgten Assistenzarztzeiten in der Inneren Medizin. Neben Schwerpunkten während seiner Assistenzarztzeit in der Endokrinologie, Gastroenterologie und Psychosomatik lag ihm vor allem die Hämatologie/Onkologie am Herzen. Nach einem Wechsel in eine Modellklinik für Geriatrische Rehabilitation des Landes Rheinland/Pfalz, St. Irminen in Trier erlangte er die Zusatzbezeichnung „Klinische Geriatrie“ und wurde rasch Oberarzt der Klinik.

 

In seiner Promotion an der privaten Universität Witten/Herdecke unter Prof. Ingo Füsgen befasste sich Schöll mit dem Thema „Einfluss von Depression und kognitiver Störungen bei Schlaganfall auf den Rehabilitationsverlauf geriatrischer Patienten“.  

 

Dr. Karlheinz Schöll ist verheiratet und Vater von drei Kindern. In seiner Freizeit stehen Familie, Kochen und Golfen an erster Stelle.