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Funktionelle Durchblutungsstörungen

Angiologie - Funktionelle Durchblutungsstörungen

Funktionelle Durchblutungsstörungen sind die Folge von oftmals temporären Verkrampfungen (Spasmen) oder Erweiterungen der arteriellen Blutgefäße. Folgen können schmerzhafte Minder- oder Mehrdurchblutungen, v. a. der Finger und Zehen sein. Typisches Symptome sind weißliche, bläuliche oder rötliche Verfärbungen, die v. a. bei Kälte oder Stress auftreten. Am bekanntesten ist das sogenannten Raynaud-Syndrom, welches mit einer Häufigkeit von bis zu 20% in der Bevölkerung beschrieben ist.

 

Handelt es sich um eine primär Erkrankung, d.h. es liegen keine ursächlichen Gründe vor, sind funktionelle

Durchblutungsstörungen meist nicht therapiebedürftig. Sie können jedoch auch Ausdruck von Grunderkrankungen sein, die weiter abklärungsbedürftig sind (z. B. Rheumaerkrankungen, Infektionen, Medikamentennebenwirkungen, Verursachung durch berufliche Noxen). Diese werden sekundäre funktionelle Durchblutungsstörungen genannt.

 

Die Diagnose einer primären funktionellen Durchblutungsstörung ist eine Ausschlußdiagnostik. Das bedeutet, neben einer ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung müssen andere Ursachen der Durchblutungsstörung ausgeschlossen werden. Die entscheidenden Untersuchungen sind eine Ultraschalluntersuchung der Gefäße (Duplexsonographie Arterien) sowie weitergehende Blutuntersuchungen. Darüber hinaus stellt die Kapillarmikroskopie einen wichtigen Baustein bei der Abklärung möglicher Ursachen dar.

 

Die Therapie funktioneller Durchblutungsstörungen ist abhängig von der zu Grunde liegenden Ursache sowie

der Ausprägung der individuellen Symptome. Durchblutungsfördernde Medikamente können bei einigen Patienten erforderlich sein, am Wichtigsten ist jedoch immer die Behandlung einer zu Grunde liegenden Erkrankung.