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Häufig gestellte Fragen von Patienten

Wie lange dauert ein stationärer Aufenthalt?

Durchschnittlich 10-14 Tage, sie variiert jedoch von Fall zu Fall und hängt unter anderem davon ab, ob   vor einer Schmerzanalyse ein Medikamentenentzug notwendig ist.

 

Wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Abhängig von der Erkrankung vergeben wir die Termine länger- oder kurzfristig. Eine stationäre Aufnahme ist bei entsprechenden Voraussetzungen (erforderliche Schmerzanalyse bei chronischem Schmerzsyndrom) meist schon innerhalb von 14 Tagen möglich, bei Tumorschmerzen oder oben angegebenen Erkrankungen auch innerhalb von ein bis zwei Tagen.

 

Was bedeutet bio-psycho-soziales Schmerzmodell?

Hirnforscher haben nachgewiesen, dass die Aktivitäten der Schmerzzentren im Gehirn sowohl durch biologische als auch psychosoziale Aspekte darstellbar sind. Anders ausgedrückt: egal, ob ich einen körperlichen Schmerz – zum Beispiel durch Hitze –, einen psychologischen Schmerz – zum Beispiel durch durch Trauer – oder einen sozialen Schmerz – zum Beispiel durch Ausgrenzung in einer Gruppe – erleide, wird immer das gesamte schmerzverarbeitende System im Gehirn aktiviert.

 

Der Schmerz bzw. die Schmerzkrankheit hat viele Gesichter und äußert sich bei jedem anders. Unterschiede gibt es nicht nur durch die jeweilige Grunderkrankung, sondern auch im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Herkunft, Psyche und Temperament sowie das Ausmaß der persönlichen und sozialen Beeinträchtigung.

 

Um diesem Umstand gerecht zu werden, ist eine individuelle Schmerzanalyse und Behandlung der chronischen Schmerzen, wie wir sie in unserer Klinik anbieten, zwingend erforderlich, um Betroffenen wirkungsvoll helfen zu können.

 

Wozu ist ein Medikamentenentzug notwendig?

Um eine Schmerzanalyse durchführen zu können, ist zu Beginn der Behandlung häufig ein stationärer Medikamentenentzug erforderlich, um eine Beurteilungsgrundlage für die Schmerzen zu schaffen.

 

Ein Medikamentenentzug kann bei uns aber auch durchgeführt werden, wenn z. B. eine hohe Dosierung eines Schmerzmittels keine ausreichende Schmerzlinderung mehr verschafft oder der Verdacht auf ein medikamentös verursachtes Schmerzsyndrom besteht.